Unsere soziale Verantwortung

Die zwei Protagonisten im Herzen des Projektes

Die Zunahme der Zahl der Bergsteiger, die in den Himalaya kommen, um die höchsten Gipfel der Erde zu besteigen, hat es dem Volk der Sherpa ermöglicht, zu arbeiten und sie auf ihren Expeditionen zu begleiten. Obwohl Expeditionssherpas (oder Hochträger) höhere Jahresgehälter als die durchschnittliche nepalesische Bevölkerung fordern können, sind die damit verbundenen Risiken zweifellos unvergleichlich. Viele von ihnen sind seit den ersten Expeditionen in den Bergen ums Leben gekommen.

Der Mitbegründer von WILD YAK EXPEDITIONS, Norbu Sherpa, ist in der Expeditionssherpa-Gemeinschaft bekannt. Viele seiner Freunde hat er in den letzten Jahren im Himalaya verloren. Er ist sich der Schwierigkeiten und Probleme bewusst, mit denen Witwen und enge Verwandte des Verstorbenen konfrontiert sind. Er hat viele Tragödien, Verzweiflung und Zweifel dieser Familien erlebt. Sie haben Fragen über die Fortsetzung der Ausbildung ihrer Kinder, aber auch über den Lebensunterhalt der übrigen Familie.

Zutiefst bewegt von der Situation der Expedition Sherpa und ihrer Familien, haben die mit-Gründern von WILD YAK EXPEDITIONS Andrea Sherpa-Zimmermann und Norbu Sherpa im Januar 2015 das Hilfswerk «The Butterfly Help Project » gegründet.

Im April desselben Jahres, anlässlich des Erdbebens welches Nepal zu diesem Zeitpunkt erschüttert hat, fanden sich Andrea und Norbu eingeschlossen in einem Tal. Nach Ihrer Rückkehr in Katmandu haben sie – mit Mitteln des Vereines – eine Nothilfsaktion auf die Beine gestellt mit dem Ziel, die lebensnotwendigsten Güter in die abgelegensten Täler der Bergregionen Nepals zu befördern.

 

Mit der Teilnahme an einer der organisierten Reisen von WILD YAK EXPEDITIONS, oder durch eine direkte Spende, unterstützen Sie die vielfältigen Projekten des Hilfswerk „The Butterfly Help Project“.

Wir danken Ihnen von ganzem Herzen für Ihre wertvollen Unterstützung!

Wie die Spenden genutzt werden

Einen Teil der Mittel wird dank des persönlichen Kontakts von Norbu Sherpa direkt von uns an die Familien verteilt.

Die Kinder werden regelmässig betreut, um ihre Fortschritte zu verfolgen und zu gewährleisten, dass ihre Bedürfnisse dank der Mittel von „The Butterfly Help Project“ erfüllt werden.

Norbu Sherpa ist in der Kanchenjunga-Region geboren und aufgewachsen, einem abgelegenen Teil Nepals am Fusse des dritthöchsten Gipfels der Welt (Kanchenjunga, 8.58 m). Es ist für ihn sehr wichtig, dass seine Gefährten die Möglichkeit haben, Zugang zu einer angemessenen Kletter- und Bergsteigerausbildung zu erhalten.

Ein anderer Teil der Gelder wird den Expedition Sherpa aus dem Kanchenjunga-Gebiet zugewiesen, um ihnen eine angemessene Ausbildung durch professionelle Bergsteiger zu bieten und so das Risiko ihrer Arbeit in den Bergen zu begrenzen.

Das Sherpa Volk

Das Sherpa Volk wanderte vor etwa 500 Jahren aus Osttibet nach Nepal ein, um sich in der Solu-Khumbu-Region niederzulassen. Heute sind die Sherpa die berühmteste ethnische Gruppe in Nepal. Ihr Name, der lokal auch „sharwa“ oder „sher-pa“ ausgesprochen wird, bedeutet im Tibetischen „Volk des Ostens“. Sie leben auch heute noch auf den höchsten Hochebenen der Welt auf 4700 Metern über dem Meeresspiegel. Daher ihre legendäre Charakterstärke und ihre Fähigkeit, sich der Höhe anzupassen.

Vor den 1830er Jahren trieben die Sherpas ihre Yak-Herden durch Tibet, um in Nepal zu überwintern. Der Kartoffelanbau verhalf ihnen später zu einem sesshafteren Lebensstil. Es entwickelte sich ein Handel mit Butter, Nudeln, Fleisch und anderen Nicht-Lebensmittelprodukten, hauptsächlich von Südtibet nach Nepal. Bei den ersten Expeditionen in den Himalaya arbeiteten die Sherpa als „Höhenträger“, was ihnen den Ruf von „Schnee-Tigern“ einbrachte. Gleichzeitig erhielten sie eine Grundausbildung in den Techniken des Bergsteigens. Mit dem Erfolg der britischen Expedition im Jahr 1953 verschaffte der Sherpa Tenzing Norgay seinem Volk einen weltweiten Ruf.

Trotz der wirtschaftlichen Entwicklung sind die Sherpa engagierte Buddhisten und unterstützen meist das Kloster (Gompa) in ihrem Dorf finanziell.

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