Unsere soziale Verantwortung
Die zwei Protagonisten im Herzen des Projektes
Die Zunahme der Zahl der Bergsteiger, die in den Himalaya kommen, um die hรถchsten Gipfel der Erde zu besteigen, hat es dem Volk der Sherpa ermรถglicht, zu arbeiten und sie auf ihren Expeditionen zu begleiten. Obwohl Expeditionssherpas (oder Hochtrรคger) hรถhere Jahresgehรคlter als die durchschnittliche nepalesische Bevรถlkerung fordern kรถnnen, sind die damit verbundenen Risiken zweifellos unvergleichlich. Viele von ihnen sind seit den ersten Expeditionen in den Bergen ums Leben gekommen.
Der Mitbegrรผnder von WILD YAK EXPEDITIONS, Norbu Sherpa, ist in der Expeditionssherpa-Gemeinschaft bekannt. Viele seiner Freunde hat er in den letzten Jahren im Himalaya verloren. Er ist sich der Schwierigkeiten und Probleme bewusst, mit denen Witwen und enge Verwandte des Verstorbenen konfrontiert sind. Er hat viele Tragรถdien, Verzweiflung und Zweifel dieser Familien erlebt. Sie haben Fragen รผber die Fortsetzung der Ausbildung ihrer Kinder, aber auch รผber den Lebensunterhalt der รผbrigen Familie.
Zutiefst bewegt von der Situation der Expedition Sherpa und ihrer Familien, haben die mit-Grรผndern von WILD YAK EXPEDITIONS Andrea Sherpa-Zimmermann und Norbu Sherpa im Januar 2015 das Hilfswerk ยซThe Butterfly Help Project ยป gegrรผndet.
Im April desselben Jahres, anlรคsslich des Erdbebens welches Nepal zu diesem Zeitpunkt erschรผttert hat, fanden sich Andrea und Norbu eingeschlossen in einem Tal. Nach Ihrer Rรผckkehr in Katmandu haben sie โ mit Mitteln des Vereines – eine Nothilfsaktion auf die Beine gestellt mit dem Ziel, die lebensnotwendigsten Gรผter in die abgelegensten Tรคler der Bergregionen Nepals zu befรถrdern.
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Shree Janajyoti Secondary School, -
Shree Janajyoti Secondary School, Dolakha, Nepal. Baufertigstellung in 2017 -
Shree Janajyoti Secondary School, Dolakha, Nepal. Baufertigstellung in 2017 -
Shree Palep Primary School, Rasuwa, Nepal Baufertigstellung in 2019 -
Shree Palep Primary School, Rasuwa, Nepal Baufertigstellung in 2019 -
Adhamara School, Chitwan, Nepal, Baufertigstellung in 2019 -
Shree Adhamara Primary School, Rasuwa, Nepal Baufertigstellung in 2021 -
Shree Palep Primary School, Rasuwa, Nepal Baufertigstellung in 2021
Mit der Teilnahme an einer der organisierten Reisen von WILD YAK EXPEDITIONS, oder durch eine direkte Spende, unterstรผtzen Sie die vielfรคltigen Projekten des Hilfswerk „The Butterfly Help Project“.
Wir danken Ihnen von ganzem Herzen fรผr Ihre wertvollen Unterstรผtzung!
Wie die Spenden genutzt werden
Einen Teil der Mittel wird dank des persรถnlichen Kontakts von Norbu Sherpa direkt von uns an die Familien verteilt.
Die Kinder werden regelmรคssig betreut, um ihre Fortschritte zu verfolgen und zu gewรคhrleisten, dass ihre Bedรผrfnisse dank der Mittel von „The Butterfly Help Project“ erfรผllt werden.
Norbu Sherpa ist in der Kanchenjunga-Region geboren und aufgewachsen, einem abgelegenen Teil Nepals am Fusse des dritthรถchsten Gipfels der Welt (Kanchenjunga, 8.58 m). Es ist fรผr ihn sehr wichtig, dass seine Gefรคhrten die Mรถglichkeit haben, Zugang zu einer angemessenen Kletter- und Bergsteigerausbildung zu erhalten.
Ein anderer Teil der Gelder wird den Expedition Sherpa aus dem Kanchenjunga-Gebiet zugewiesen, um ihnen eine angemessene Ausbildung durch professionelle Bergsteiger zu bieten und so das Risiko ihrer Arbeit in den Bergen zu begrenzen.
Das Sherpa Volk
Das Sherpa Volk wanderte vor etwa 500 Jahren aus Osttibet nach Nepal ein, um sich in der Solu-Khumbu-Region niederzulassen. Heute sind die Sherpa die berรผhmteste ethnische Gruppe in Nepal. Ihr Name, der lokal auch „sharwa“ oder „sher-pa“ ausgesprochen wird, bedeutet im Tibetischen „Volk des Ostens“. Sie leben auch heute noch auf den hรถchsten Hochebenen der Welt auf 4700 Metern รผber dem Meeresspiegel. Daher ihre legendรคre Charakterstรคrke und ihre Fรคhigkeit, sich der Hรถhe anzupassen.
Vor den 1830er Jahren trieben die Sherpas ihre Yak-Herden durch Tibet, um in Nepal zu รผberwintern. Der Kartoffelanbau verhalf ihnen spรคter zu einem sesshafteren Lebensstil. Es entwickelte sich ein Handel mit Butter, Nudeln, Fleisch und anderen Nicht-Lebensmittelprodukten, hauptsรคchlich von Sรผdtibet nach Nepal. Bei den ersten Expeditionen in den Himalaya arbeiteten die Sherpa als „Hรถhentrรคger“, was ihnen den Ruf von „Schnee-Tigern“ einbrachte. Gleichzeitig erhielten sie eine Grundausbildung in den Techniken des Bergsteigens. Mit dem Erfolg der britischen Expedition im Jahr 1953 verschaffte der Sherpa Tenzing Norgay seinem Volk einen weltweiten Ruf.
Trotz der wirtschaftlichen Entwicklung sind die Sherpa engagierte Buddhisten und unterstรผtzen meist das Kloster (Gompa) in ihrem Dorf finanziell.